Nils Schmid: „Wir haben in Sachen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt erheblichen Nachholbedarf im Land"
Nils Schmid hat anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März die Gleichstellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt eingefordert. „Wir haben in Baden-Württemberg in Sachen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt erheblichen Nachholbedarf“, sagte der SPD-Landesvorsitzende angesichts der „jahrelangen Versäumnisse“ der ehemaligen Landesregierung aus CDU und FDP.
Baden-Württemberg sei bei diesem Thema bedauerlicherweise das Schlusslicht in Deutschland. Hier betrage der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen sage und schreibe 28 Prozent gegenüber dem bundesdeutschen Durchschnitt von 23 Prozent.
„Ein trauriger Spitzenplatz, der zeigt, wie wichtig jetzt klare gesetzliche Vorgaben durch die grün-rote Landesregierung sind“, so Nils Schmid. Der SPD-Vorsitzende betonte, dass die grün-rote Landesregierung in ihrem Regierungsprogramm nicht nur die Frauenpolitik als Querschnittsaufgabe verankert, sondern klare Regelungen zum Mindestlohn, zur geschlechterunabhängigen Bewertung von Arbeitsplätzen, zur Besetzung von Führungspositionen in Teilzeit bis hin zur Finanzierung von Teilzeitausbildungen für junge Frauen mit Kindern verabredet habe. Hinzu komme in dieser Legislaturpe-riode die Novellierung des Landtags- und des Kommunalwahlrechts sowie des Chancengleichheitsgesetzes. „Reguläre statt prekäre Beschäftigung und guter und gleicher Lohn für gute Arbeit sind auch der beste Schutz vor Altersarmut“, so Nils Schmid. „Deshalb wollen wir gesetzliche Regelungen, damit Frauen eine eigenständige armutsfeste Alterssi-cherung aufbauen können.“
(hier finden Sie mehr zum Internationalen Frauentag)