Lokale Bündnisse für Flüchtlinge: Förderung für Straubenhardt und Remchingen

Veröffentlicht am 13.08.2015 in Wahlkreis

"Katrin Altpeter, Arbeits- und Sozialministerin von Baden-Württemberg, hat im Land den Startschuss für die Unterstützung für lokale Bündnisse für Flüchtlinge gegeben. Neben der Diakonie in Pforzheim erhalten auch Straubenhardt und Remchingen je 15.000 € für ihre Arbeit vor Ort. Die große Bereitschaft der Menschen in Baden-Württemberg, sich für Flüchtlinge zu engagieren, beeindruckt mich sehr", erklärt Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis.

"Ehrenamtliches Engagement spielt eine ganz wesentliche Rolle bei der gesellschaftlichen Einbindung von Flüchtlingen, aber auch beim Abbau von Schwellenängsten in der Bevölkerung. Hunderte von Menschen engagieren sich alleine in Pforzheim und dem Enzkreis für Flüchtlinge und sorgen so für Mitmenschlichkeit und eine offene Willkommenskultur. Ich bin deshalb sehr froh, dass die vielen bürgerschaftlichen Initiativen in ihrer vorbildlichen Arbeit mit dem lokalen Bündnis für Flüchtlinge unterstützt werden können – das ist das richtige Zeichen einer offenen und hilfsbereiten Gesellschaft für Menschen, die Schutz suchen. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit vor Ort“, erklärt Katja Mast.

Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt 1 Million Euro zur Verfügung, um bürgerschaftliche Initiativen der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Ziel des neuen Programms „Gemeinsam in Vielfalt“ ist es, alle relevanten Akteure der Flüchtlingshilfe vor Ort – Flüchtlingsinitiativen, Vereine, Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie Kommunen und Kreise – in lokalen Bündnissen zusammenzubringen.

Diese Vernetzung soll es den Beteiligten erleichtern, gemeinsame Projekte zur Integration von Flüchtlingen in den Kommunen umzusetzen. Welche Initiativen in das Programm aufgenommen wurden, hat eine unabhängige Jury entschieden, in der neben Verbänden, freien Initiativen und Vereinen aus den Bereichen Ehrenamt und Flüchtlingshilfe auch die Kommunen, der Flüchtlingsrat, das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und die beteiligten Ministerien vertreten waren. Aus ganz Baden-Württemberg hatten sich über 150 Initiativen um eine Förderung durch das Programm beworben.

 

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