Arbeitsmarktexpertin aus Baden-Württemberg als stellvertretende arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion gewählt
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion haben Katja Mast zu ihrer stellvertretenden Sprecherin gewählt.
„Ich freue mich über dieses Vertrauen. Als baden-württembergische Abgeordnete werde ich das Thema Fachkräftemangel weiter vorantreiben. Für mich stehen dabei Bildung und Integration im Mittelpunkt, denn von meinen vielen Gesprächen mit Unternehmern, Betriebsräten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weiß ich, dass auch in Krisenzeiten Fachkräfte gesucht werden. Dafür müssen wir die Arbeitsagentur zu einer lebensbegleitenden Lernagentur weiterentwickeln“, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete.
Katja Mast, 38 Jahre, gehört dem Bundestag seit 2005 an und ist seither Mitglied im zentralen Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ihr Steckenpferd ist die Verbindung von Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik, ihre Leidenschaft gilt der Steigerung von Ausbildungschancen Jugendlicher. „Als ehemalige Hauptschülerin weiß ich um die Bedeutung einer guten Berufsausbildung für die Teilhabe an der Gesellschaft. Deshalb will ich, dass Baden-Württemberg Ausbildungsland Nr. 1 wird. Es raubt Zukunft, wenn die Landesregierung zwar Kinderland sein will, aber keine Akzente in der Ausbildungspolitik setzt“, so Katja Mast.
Traditionell ist die SPD im Bereich Arbeitsmarktpolitik von Männern vertreten. Dies wurde in dieser Legislatur auch durch die Wahl von Katja Mast aufgebrochen.